Interessengemeinschaft  Pilzkunde  und Naturschutz

Woher kommt die IPN ?

Gegründet wurde die IPN im Dezember 1988 in Wald-Michelbach im Odenwald. Die ersten beiden Jahre fanden die Fachtreffen und Seminare dann im Nebenzimmer der Gaststätte "Zur Spinne" statt. Der Verein wurde aber schnell größer und die Veranstaltungen wurden immer mehr nachgefragt.

Im Jahr 1990 fand dann ein Umzug in den Mehrzweckraum des Rathauses der benachbarten Gemeinde Abtsteinach statt. Bis einschließlich 2011 wurden im Mehrzweckraum des Rathauses die Fachtreffen und die Seminare durchgeführt. Fachtagungen und Ausstellungen wurden in geeigneten Räumlichkeiten in der Region durchgeführt. Insgesamt konnte die IPN in Abtsteinach bis 2011 rund 1100 Seminarteilnehmer und zahlreiche Pilzfreunde aus nah und fern bergüßen. Die IPN erfreute sich der Unterstützung durch die Gemeinde Absteinach und konnte sich neuen Aufgaben widmen. In den folgenden Jahren nahmen die Anzahl der Fachtreffen mit den Kartierungsaktivitäten inkl. der mykologischen Bearbeitung der Naturschutzgebiete im Odenwaldkreis und im Kreis Bergstraße ständig zu.

Herz und Seele des Vereins war der Absteinacher Pilzsachverständige Reiner Bergold. Er war nicht nur 2. Vorsitzender und Kassenwart, sondern hat weiterhin auch die Pressearbeit über 20 Jahre geleistet und zusammen mit der Unterstützung seiner Familie zahlreiche pilzkundliche Veranstaltungen in und um Abtsteinach organisiert.

Am 15. April 2008 ereilte die Familie Bergold mit dem unerwartetem Tod von Reiner einen schrecklichen Schicksalsschlag. Auch die IPN bekam nach und nach mehr die Folgen dieses traurigen Umstandes zu spüren. Ohne den unermüdlichen Reiner war es vor Ort sehr schwierig die notwendigen Kontakte zu halten. Die damaligen Vorstandsmitglieder waren geographisch zu weit entfernt, um sich vor Ort um alles Notwendige kümmern zu können.

Im Dezember 2011 beschloss die Mitgliederversammlung dann einen Umzug der IPN in das benachbarte Rheinland-Pfalz. Zunächst angedacht war ein neuer Vereinssitz im Raum Worms. Auch nach langer und zäher Suche konnten keine geeigneten und dauerhaft nutzbaren Vereinsräumlichkeiten gefunden werden. Als größtes Hinderniss hat sich hierbei immer wieder die Unterbringung des Vereinsinvenars in Form von zahlreichen Mikroskopen und der Bibliothek erwiesen.

Im Herbst 2014 ergaben sich dann erste Gespräche mit dem Direktor des Pfalzmuseums in Bad Dürkheim. Vom ersten Moment an war deutlich das Interesse an Aktivitäten eines mykologischen Vereins innerhalb des Pfalzmuseums zu erkennen. Im weiteren Verlauf konnte dann auch eine gemeinsame Lösung zur praktischen Unterbringung des Vereinsinventars gefunden werden.